Mexikanische  Wiederaufforstungsprojekte

Auf der Yucatán-Halbinsel und im Bundestaat Mexiko pflanzen wir Bäume im Kampf gegen die Klimakrise. Bäume schaffen Arbeitsplätze, sind gut für die Artenvielfalt und binden das Treibhausgas CO2. Bäume schenken uns wertvolle Zeit, die wir unbedingt nutzen sollten, um unsere CO2-Emissionen zu reduzieren.

Wiederhergestellte Wälder in Mexiko

Auf der Yucatán-Halbinsel und um Toluca pflanzen wir Bäume im Kampf gegen die Klimakrise. Bäume schaffen Arbeitsplätze, sind gut für die Artenvielfalt und binden das Treibhausgas CO2. Bäume schenken uns wertvolle Zeit, die wir unbedingt nutzen sollten, um unsere CO2-Emissionen zu reduzieren

Impressionen
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Erster Baum in Yucatán

Am 8.März 2015 hat Plant-for-the-Planet den ersten Baum auf einer abgeholzten ehemaligen Waldfläche gepflanzt.

22.500 Hektar in Yucatán und hunderte Kleinbauern um Toluca

Insgesamt hat unsere Plant-for-the-Planet Stiftung die Verantwortung für 22.500 Hektar auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko übernommen, eine Fläche so groß wie Lichtenstein und unterstützt Kleinbauern beim Wiederaufforsten ihres Landes nahe Toluca. Melde dich wenn du ähnliche Flächen auf der Halb-Insel kennst, die wiederaufgeforstet werden müssen.

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Kontinuierliche Forschung

Seit Januar 2020 betreiben wir auf 91 Hektar zusätzlich eine Forschungsfläche. Hier können Wissenschaftler*innen mit Unterstützung unserer Mitarbeiter*innen vor Ort Feldversuche zur Wiederaufforstung machen. Momentan sind dort drei Ökolog*innen hauptamtlich tätig, in Zusammenarbeit mit dem Imperial College, London und der ETH, Zürich. Wir hoffen, dass die Forschung uns - und anderen - hilft besser bei der Wiederherstellung von Wäldern zu werden.

The Trees’ Journey

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Erster Baum in Yucatán

Am 8.März 2015 hat Plant-for-the-Planet den ersten Baum auf einer abgeholzten ehemaligen Waldfläche gepflanzt.
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22.500 Hektar in Yucatán und hunderte Kleinbauern um Toluca

Insgesamt hat unsere Plant-for-the-Planet Stiftung die Verantwortung für 22.500 Hektar auf der Yucatán-Halbinsel in Mexiko übernommen, eine Fläche so groß wie Lichtenstein und unterstützt Kleinbauern beim Wiederaufforsten ihres Landes nahe Toluca. Melde dich wenn du ähnliche Flächen auf der Halb-Insel kennst die wiederaufgeforstet werden müssen.

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Kontinuierliche
Forschung

Seit Januar 2020 betreiben wir auf 91 Hektar zusätzlich eine Forschungsfläche. Hier können Wissenschaftler*innen mit Unterstützung unserer Mitarbeiter*innen vor Ort Feldversuche zur Wiederaufforstung machen. Momentan sind dort drei Ökolog*innen hauptamtlich tätig, in Zusammenarbeit mit dem Imperial College, London und der ETH, Zürich. Wir hoffen, dass die Forschung uns - und anderen - hilft besser bei der Wiederherstellung von Wäldern zu werden.

Warum pflanzen wir selber Bäume?

Wir übernehmen Verantwortung für eine eigene Wiederaufforstung, um damit drei Dinge zu vermitteln.

1. Mit 1€ einen Baum pflanzen 

Wir wollen beweisen, dass es möglich ist einen Baum für 1€ zu pflanzen und zu pflegen bei hoher Überlebensrate. Forst- und Bauingenieur*innen leiten unser Team mit effizientem Projektmanagement. Ihr Ziel ist es die Wiederaufforstung ökonomisch optimal zu gestalten.
Wir rechnen damit, dass in 20 Jahren jeder zweiter Setzling zu einem stattlichen Baum ausgewachsen sein wird und damit € 2 kostet. Damit bekommt die weltweite Aufforstung einen Preis: Wenn wir den Zeitjoker nutzen wollen, die Bäume und Biomasse uns bieten, brauchen wir zusätzlich € 2 Billionen bis 2030 oder jedes Jahr € 200 Milliarden.
Weil die überwiegenden Flächen in den Ländern des globalen Südens liegen, die Hälfte davon in Afrika, entspräche das einer Verdopplung des weltweiten Entwicklungsgeldes.

2. Ökologische & Diverse Aufforstung

Wir wollen den ökologisch sinnvollsten Zuwachs an Biomasse erreichen, auch unter Berücksichtigung der Artenvielfalt. Gepflanzt werden gemischt verschiedene Baumarten von Edelhölzern aus der Familie der Mahagoni-Gewächse, Mandelbäume, Weißgummibäume, Trompetenbäume sowie verschiedene Nutz- und Obstbäume, derzeit beispielsweise der Brotnussbaum (Brosimum Allicastrum), die Mombinpflaume (Spondias mombin) oder der Balche-Baum (Lonchocarpus). Diese Bäume fügen sich gut in die umgebenden Wälder ein.
Im tropischen Klima, das in diesem Teil Mexikos vorherrscht, wachsen Bäume bis zu viermal so schnell und binden damit auch entsprechend mehr CO2. Dem Klima ist es egal, wo auf der Welt CO2 gebunden wird.

Nicht alle Flächen eignen sich für Wiederaufforstung, bei manchen macht natürliche Regeneration mehr Sinn, die einen Flächen werden Nutzwald, andere Naturwald.
Um die ökologisch richtige Entscheidung treffen zu können, beschäftigen wir drei Ökologen, zwei mit PhD und einen Umweltingenieur. Ihr Ziel ist es den Zuwachs der Biomasse und damit der CO2-Bindung ökologisch am sinnvollsten zu gestalten.

Promovierende der ETH, Zürich und des Imperial College, London, legen Versuchsflächen an für ihre Studien. So helfen die Wissenschaftler*innen uns auch mit neuen Erkenntnissen und bei unserer Berichterstattung.

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3. Bis 2030 100 Millionen Bäume pflanzen

Wir wollen in Mexiko 100 Millionen Bäume selbst pflanzen bis 2030 und dabei die vielen Zusatznutzen der weltweiten Wiederaufforstung belegen. So trägt Wiederaufforstung nämlich zum Wohlstand der regionalen Bevölkerung bei.

Wir sind heute bereits der größte und best zahlende Arbeitgeber in der Gegend um Constitución, Campeche. Die Wiederaufforstung von 1.000 Milliarden Bäumen verschiebt nicht nur die Kipppunkte im Klimasystem in die Zukunft, sondern ist auch das größte Konjunkturprogramm der Menschheitsgeschichte.  

Jetzt Bäume pflanzen

Intensive Arbeit – doch die Mühe lohnt sich

Heute pflanzen schon über 100 Waldarbeitenden während der Pflanzsaison von Juli bis Dezember im alle 15 Sekunden einen Baum. In dieser Zeit, der Regenzeit, bekommen die jungen Pflanzen genug Wasser, um gut anwachsen zu können.

Wählen unsere knapp 13 Mitarbeiter*innen in unsere Baumschule die besten Samen aus. Derzeit ziehen wir dort Setzlinge acht verschiedener heimischer Arten, die in Mischkultur entsprechend den Gegebenheiten des Geländes gepflanzt werden. Nach dem Pflanzen pflegen die Arbeiter die jungen Bäume intensiv.

Unser Vorarbeiter Elder de la Cruz sagt: “Bäume sind wie Kinder. Bis zu 20 Mal befreien wir jeden Baum in den ersten Jahren von wuchernden Gräsern, bis er groß genug ist, um allein durch zu kommen.” Pro Hektar pflanzen wir circa 1.100 Bäume.

Stärkung der Einkommensbasis der Bauern

Überdurchschnittliche Löhne und gute Sozialleistungen sichern den Familien der Arbeiter*innen den Lebensunterhalt. Das ist in Ländern des globalen Südens besonders wichtig. Wie wählen unsere Mitarbeiter*innen gezielt aus verschiedenen Handwerksberufen.

Während der Trockenzeit gibt es wichtige Aufgaben auf der Pflanzfläche. Zum Beispiel die intensive Pflege der gepflanzten Bäume, die Vorbereitung der Pflanzflächen für die Pflanzsaison Reparatur- und Ausbesserungsarbeiten an Geräten und Maschinen, Instandhaltung der Wege und Häuser.
Auf die Covid-19 Pandemie konnten wir schnell durch die Bildung kleinerer Teams und das Bauen weiterer Häuser schnell und konsequent reagieren. Wir bieten den benachbarten Bauern an, unsere neuen Waldflächen für Agroforesting kostenlos zu nutzen. Am meisten nutzen Imker dieses Angebot, und erhöhen so ihr Einkommen.

Die Trillion Tree Campaign

Wir Kinder und Jugendliche von Plant-for-the-Planet haben uns das Ziel gesetzt Unternehmen, Staaten und Organisationen, zu mobilisieren,  weltweit 1.000 Milliarden Bäume für unsere Zukunft zu pflanzen bis 2030.

Bevor wir Menschen sesshaft wurden und mit Landwirtschaft und Siedlungsbau begannen, wuchsen einmal 6.000 Milliarden Bäume auf der Erde. Heute sind es noch 3.000 Milliarden Bäume und wir verlieren jedes Jahr 10 Milliarden Bäume.

Wir können unsere Waldflächen um 1.000 Milliarden Bäume oder 30% erhöhen. Dazu müssen wir nur geplünderte Flächen Wiederaufforsten. 

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FAQs