Yucatán Renaturierung

Unser 124 Personen starkes Renaturierungsteam auf der Halbinsel Yucatán arbeitet intensiv auf das Ziel hin, in der kommenden Regenzeit von Juli bis Dezember zwei bis drei Millionen Bäume zu pflanzen. Dank der engagierten und effizienten Arbeit aller Beteiligten sind wir in der Lage, für jeden gespendeten Euro einen Baum zu pflanzen.
Bäume spenden
Countdown zur Pflanzsaison 2021
6.3
Millionen
Bäume gepflanzt 2015–2020

Yucatán Restaurierung

Unser 124 Personen starkes Restaurierungsteam auf der Halbinsel Yucatán arbeitet intensiv auf das Ziel hin, in der kommenden Regenzeit von Juli bis Dezember zwei bis drei Millionen Bäume zu pflanzen. Dank der engagierten und effizienten Arbeit aller Beteiligten sind wir in der Lage, für jeden gespendeten Euro einen Baum zu pflanzen.
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6.3
Millionen
Bäume gepflanzt 2015–2020

Wiederbepflanzung von Weiden und Wiederherstellung von Wäldern

Wir arbeiten an der Wiederherstellung der Waldflächen in und um das Naturschutzgebiet San Felipe Bacalar, sowie in den Biosphärenreservaten Balam-Kú und Calakmul. Diese Flächen umfassen zusammen 20.000 Hektar – das entspricht einer Fläche größer als das Land Liechtenstein.

Unsere Pflanzflächen sind unterschiedlich stark degradiert: Einige Gebiete waren bis vor kurzem noch Weideflächen. Hier stehen nur noch vereinzelte Bäume (wie Teile von Las Americas 5 & 7).

Andere Gebiete wurden zwar nie vollständig abgeholzt, doch entweder wurden die wirtschaftlich gesehen wertvollsten Bäume gefällt oder erhebliche Teile des Waldes durch Brände zerstört (wie San Felipe Bacalar A and B). Beides hat zur Folge, dass ein Waldstück mit sehr geringer Biodiversität zurückbleibt. Wieder andere Waldteile sind noch nahezu intakt und weisen eine sehr hohe Artenvielfalt auf. Hier greifen wir so wenig wie möglich ein, schützen den Wald und lassen ihn sich von ganz alleine regenerieren (wie auf Las Americas 3 & 4).

Flächen erkunden
22,500 Hectares on Yucatán and hundreds of small farmers in Mexico

Wir pflanzen mehr als 20 einheimische Baumarten

Nachdem wir in der Aufbauphase unseres Projekts überwiegend acht verschieden Baumarten gepflanzt haben, werden wir dieses Jahr mehr als 20 Baumarten pflanzen, um der ursprünglichen Artenvielfalt wieder näher zu kommen. Für die Wiederherstellung von ehemaligen Weideflächen wählen wir bevorzugt Arten der frühen Sukzessionsphase, die sich auf den ausgelaugten Böden leichter ansiedeln. Für unsere Anreicherungspflanzungen in noch weitgehend erhaltenen Waldgesellschaften setzen wir auf Arten mit dichtem Holz. Die blau markierten Arten sind besonders wassertolerant, eine sehr wichtige Eigenschaft für einige der in der Regenzeit phasenweise überschwemmten Standorte, die wir in diesem Jahr wiederherstellen.
  • Ramón (Brosimum alicastrum)
  • Chakaj (Bursera simaruba)
  • Chacté Viga (Caesalpinia mollis)
  • Ceiba (Ceiba pentandra)
  • Luuch/Jicara (Crescentia cujete)
  • Pich/Guanacaste (Enterolobium cyclocarpum)
  • Madre de cacao (Gliricidia sepium)
  • Pixoy (Guazuma ulmifolia)
  • Palo de tinte (Haematoxylum campechianum)
  • Guayacan amarillo (Handroanthus chrysanthus)
  • Waxim (Leucaena leucocephala)
  • Tzalam (Lysiloma latisiliquum)
  • Jabín (Piscidia piscipula)
  • Passak (Simarouba glauca)
  • Caoba (Swietenia macrophylla)
  • Maculis (Tabebuia rosea)
  • Cedro (Cedrela odorata)
Zusätzlich ziehen wir dreizehn weitere Arten aus unserem Saatgut-Sammelprogramm heran. Allerdings wissen wir noch nicht, ob wir schon in diesem Jahr alle in ausreichender Zahl keimen und wachsen lassen können, um sie in großem Maßstab zu pflanzen.
  • Kaatsim (Acacia gaumeri)
  • Anonillo (Annona reticulata)
  • Mareña (Caesalpinia versicaria)
  • Taa k'in che' (Caesalpinia yucatanensis)
  • Pimienta ché (Colubrina arborescens)
  • Chukum (Havardia albicans)
  • Corcho (Heliocarpus mexicanus)
  • K'anasín (Lonchocarpus rugosus)
  • K'an kaat (Luehea speciosa)
  • Káatsim blanco (Mimosa bahamensis)
  • Granadillo (Platymiscium yucatanum)
  • K'an lool (Senna racemosa)
  • Cabo de hacha (Trichilia hirta)

Wir pflanzen mehr als 20 einheimische Baumarten

Nachdem wir in der Aufbauphase unseres Projekts überwiegend acht verschieden Baumarten gepflanzt haben, werden wir dieses Jahr mehr als 20 Baumarten pflanzen, um der ursprünglichen Artenvielfalt wieder näher zu kommen. Für die Wiederherstellung von ehemaligen Weideflächen wählen wir bevorzugt Arten der frühen Sukzessionsphase, die sich auf den ausgelaugten Böden leichter ansiedeln. Für unsere Anreicherungspflanzungen in noch weitgehend erhaltenen Waldgesellschaften setzen wir auf Arten mit dichtem Holz. Die blau markierten Arten sind besonders wassertolerant, eine sehr wichtige Eigenschaft für einige der in der Regenzeit phasenweise überschwemmten Standorte, die wir in diesem Jahr wiederherstellen.
  • Ramón (Brosimum alicastrum)
  • Chakaj (Bursera simaruba)
  • Chacté Viga (Caesalpinia mollis)
  • Ceiba (Ceiba pentandra)
  • Luuch/Jicara (Crescentia cujete)
  • Pich/Guanacaste (Enterolobium cyclocarpum)
  • Madre de cacao (Gliricidia sepium)
  • Pixoy (Guazuma ulmifolia)
  • Palo de tinte (Haematoxylum campechianum)
  • Guayacan amarillo (Handroanthus chrysanthus)
  • Waxim (Leucaena leucocephala)
  • Tzalam (Lysiloma latisiliquum)
  • Jabín (Piscidia piscipula)
  • Passak (Simarouba glauca)
  • Caoba (Swietenia macrophylla)
  • Maculis (Tabebuia rosea)
  • Cedro (Cedrela odorata)
Zusätzlich ziehen wir dreizehn weitere Arten aus unserem Saatgut-Sammelprogramm heran. Allerdings wissen wir noch nicht, ob wir schon in diesem Jahr alle in ausreichender Zahl keimen und wachsen lassen können, um sie in großem Maßstab zu pflanzen.
  • Kaatsim (Acacia gaumeri)
  • Anonillo (Annona reticulata)
  • Mareña (Caesalpinia versicaria)
  • Taa k'in che' (Caesalpinia yucatanensis)
  • Pimienta ché (Colubrina arborescens)
  • Chukum (Havardia albicans)
  • Corcho (Heliocarpus mexicanus)
  • K'anasín (Lonchocarpus rugosus)
  • K'an kaat (Luehea speciosa)
  • Káatsim blanco (Mimosa bahamensis)
  • Granadillo (Platymiscium yucatanum)
  • K'an lool (Senna racemosa)
  • Cabo de hacha (Trichilia hirta)

Halb-immergrüner Tropenwald

Wir arbeiten daran einen halb-immergrünen Tropenwald wiederherzustellen. Obwohl es sich auch um einen tropischen Regenwald handelt, ist dieser Wald ganz anders als wie wir ihn uns vielleicht vorstellen mögen. Diese Art von Wald hat eine Trockenperiode von 4-6 Monaten, in der es kaum bis gar nicht regnet. 25-50% der Bäume werfen in dieser Zeit ihre Blätter aus Wassermangel ab. 

In Campeche, dem mexikanischen Staat, indem wir arbeiten, sind 8.1% der Waldflächen seit 2002 verloren gegangen. Wenn wir dieses Ökosystem mit unseren Pflanzungen restaurieren, profitiert davon auch die Tierwelt. In Campeche, sind der Jaguar und der Tapir aufgrund von Abholzung und Rodung vom Aussterben bedroht. Der Lebensraum vieler Tierarten schwindet, Waldflächen werden oft durch menschliches Einwirken verkleinert und zerteilt.

Auf unseren Pflanzflächen wachen wir oft von den Rufen der Brüllaffen in der nähe des Camps auf. Einige unserer Mitarbeiter haben sogar schon Jaguare gesehen. Dosenschildkröten sehen wir häufig. Wir hoffen, auch in den nächsten Jahren noch viele weitere tierische Bekanntschaften in unserem Wald machen zu können und arbeiten hart daran, diesen auch als Lebensraum für sie zu erhalten, zu vergrößern und zu verschönern.

Ecological & diverse forestation
In einem halbimmergrünen Wald verlieren einige Bäume in der Trockenzeit ihre Blätter (Bild des Waldes in der Nähe unseres Büros auf Yucatán)

Unser Team aus 124 Mitarbeitenden

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85 Wiederaufforster*innen

die Bäume pflanzen und für bestehende Bäume Platz schaffen, indem sie schnell wachsendes Gras in der Trockenzeit mit Macheten entfernen (etwa ein Drittel dieser Menschen arbeitet saisonal).

4 Pflanzflächen-Manager*innen

die je ein Team von 20 Aufforster*innen anleiten.
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13 Baumschultechniker*innen

die Samen sammeln, aussäen, pflegen und die Setzlinge für die Pflanzungen vorbereiten (nicht direkt bei Plant-for-the-Planet angestellt).

6 Ökolog*innen und Forstingenieur*innen

die Flächen auswählen, Bepflanzungen und Baumpflege planen und Experimente organisieren.
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4 Datenerfasser*innen

die Bäume vermessen, nach Anzeichen von Krankheit oder Befall Ausschau halten und Wurzel-, Blatt- und Bodenproben nehmen.

6 Köch*innen

die in unseren drei Küchen arbeiten und für alle Angestellten Mahlzeiten am Tag zubereiten.
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4 Handwerker*innen

die die Unterkünfte unserer Mitarbeitenden bauen und instand halten.

2 Mechaniker*innen

die unsere Baumschulfahrzeuge, Traktoren, Busse und Pflanzmobile warten und pflegen.
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Unser Team aus 124 Mitarbeiter*innenUnser Team aus 124 Mitarbeiter*innen

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85 Wiederaufförster*innen

die Bäume pflanzen und für bestehende Bäume Platz schaffen, in dem sie schnell wachsendes Gras in der Trockenzeit mit Macheten entfernen. (Ein Drittel dieser Menschen arbeitet saisonal.)
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4 Pflanzflächen-Manager*innen

die je ein Team von 20 Aufförster*innen anleiten.
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13 Nursery technicians

die Sameen sammeln, aussäen, pflegen und für die Pflanzungen vorbereiten. (nicht direkt bei Plant-for-the-Planet angestellt).
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6 Ökolog*innen und Forstingenieur*innen

die Flächen auswählen, Bepflanzungen und Baumpflege planen und Experimente organisieren.
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4 Datenerfasser*innen

die Bäume vermessen, nach Anzeichen von Krankheit oder Befall Ausschau halten und Wurzel-, Blatt und Bodenproben nehmen.
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6 Köch*innen

die in unseren drei Küchen arbeiten und für alle Angestellten 3 Mahlzeiten am Tag zubereiten.
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4 Handwerker*innen

die die Unterkünfte unserer Mitarbeiter*innen baut und in Stand halten.
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2 Mechaniker*innen

die unsere Baumschulfahrzeuge, Traktoren, Busse und Pflanzmobile in Gang halten.
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Projektleiter*innen

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    Dr. Leland Werden
    Direktor der Wissenschaft
    Google Scholar
  • Unser Renaturierungsökologe Leland wuchs in New Hampshire, USA, auf. Er promovierte während seines Studiums der Pflanzen- und Mikrobenbiologie bei Dr. Jennifer Powers an der University of Minnesota, St. Paul und setzte später seine Forschung am Lyon Arboretum, University of Hawai'i fort. Seit März 2021 ist er wissenschaftlicher Leiter bei Plant-for-the-Planet, wo er für die langfristige strategische Planung unserer Waldrenaturierung und -erhaltung auf der Halbinsel Yucatan verantwortlich ist.
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    Dr. Anna K. Z. Carbonell
    Direktorin der Yucatan Wiederaufforstung & Forschung
    Research Gate

  • Anna wuchs in Chetumal auf, einer kleinen Stadt auf der Halbinsel Yucatán, etwa zwei Stunden von unseren Restaurations-Standorten entfernt. Nach ihrem Bachelor-Abschluss an der Universidad Autónoma de Yucatán (Mexiko) und einem Master in Ökologie an der University of Glasgow (UK), promovierte sie in Ökologie an der University of Stirling (UK). Seit Oktober 2020 ist Anna die operative Leiterin der Yucatán Wiederaufforstung und arbeitet von unserem Basislager am Rande des kleinen Dorfes Constitución in Mexiko aus.
    Continuous Research for Climate Justice

    Renaturierungsökologische Forschung

    Dank der Unterstützung der Stiftung PlanBe betreiben wir seit Januar 2020 eine 90 Hektar große Forschungsfläche (Las Americas 5). Hier führen wir gemeinsam mit Wissenschaftlern der ETH Zürich und des Imperial College London groß angelegte Freilandversuche zur Waldwiederherstellung durch. Ergebnisse von Wiederaufforstung sind schwer messbar, kompliziert und variieren stark. Die Größe unserer Forschungsfläche ermöglicht es uns, wissenschaftliche Theorien aufzustellen und zu überprüfen, die das Design und die Durchführung von Wiederaufforstungsprojekten in tropischen Regenwäldern verbessern und grundsätzlich effizienter machen könnten. Wir hoffen, dass die Forschung es uns – und anderen Praktikern – ermöglicht, die Wiederherstellung von Tropenwäldern qualitativ zu verbessern.

    In einem ersten Experiment mit 16.000 Bäumen, das wir 2020 begonnen haben, versuchen wir zu verstehen, wie viele der zu pflanzenden Bäume Stickstoffbindende Arten sein sollten, um das Wachstum und die Überlebensrate insgesamt zu optimieren.

    Stickstoffbindende Baumarten helfen den Boden zu düngen und unterstützen das Wachstum benachbarter Baumarten, die selbst nicht in der Lage sind, Stickstoff zu binden.

    Außerdem arbeiten wir an einem Experiment mit degradierten Waldböden, bei dem wir herauszufinden möchten, ob wir durch die Zugabe von gesunder Walderde die Überlebensrate von jungen Bäumen erhöhen können. Wir hoffen mit dem zugefügten Boden symbiotische Mikroben anzusiedeln und so die Vielfalt der Bodenmikroorganismen in den degradierten Böden zu erhöhen, hin zu Gesellschaften, die den Bäumen beim Wachstum „helfen".

    In einem zweiten Experiment, das wir im September 2021 aufsetzen, wollen wir herausfinden, wie die Regenerationsrate des Waldes durch die Eigenschaften der gepflanzten Baumarten beeinflusst wird. Dazu pflanzen wir Baumartenmischungen, die eine hohe Bandbreite an Vielfalt aufweisen (sowohl Artenreichtum als auch funktionale Vielfalt) und untersuchen, in wieweit die Eigenschaften der gepflanzten Baumarten die Erholung des Ökosystems insgesamt begünstigen können.

    Projektflächen

    Yucatan Restoration and Conversation Sites
    Las Americas in Yucatan

    Region Biosphärenreservat Balam-Kú/Calakmul

    • Las Americas 7
      Die westliche Hälfte des Gebietes besteht zum größten Teil aus intaktem Wald, mit kleineren Degradationsflächen. Die östliche Hälfte ist vollständig abgeholzt. In den Jahren 2021 und 2022 werden wir die abgeholzten und degradierten Flächen bepflanzen.
    • Las Americas 5
      Unser Forschungsgelände (90 ha) befindet sich innerhalb des Balam-Kú-Reservats. Es ist nur einen Kilometer von unserem Büro entfernt und wird für unsere großen Feldversuche genutzt.
    • Las Americas 3 & 4
      Unsere beiden größten Projektgebiete befinden sich innerhalb der Reservate Calakmul und Balam-Kú. Sie sind von allen unseren Projektstandorten die am wenigsten degradierten. Wir bereiten derzeit eine gründliche Feldanalyse über den Zustand dieser Wälder vor. Alle Gebiete, die nicht stark degradiert sind, werden konserviert und dürfen sich natürlich regenerieren. Wenn eine hinreichend starke Degradierung festgestellt wird, der einen intensiven Renaturierungseingriff rechtfertigt, werden wir eine Genehmigung beantragen und möglicherweise im Jahr 2023 mit den Arbeiten beginnen.
    • Las Americas 1, 2 & 6
      Diese Standorte wiesen unterschiedliche Degradationszustände auf. In den Jahren 2015-2020 haben wir hier wiederaufgeforstet und Anreicherungspflanzungen durchgeführt.
    Flächen erkunden
    Yucatan San Felipe Bacalar

    San Felipe Bacalar Naturschutzgebiet

    • San Felipe Bacalar A
      339 Hektar Wald verbrannten im Jahr 2019. Viele Bäume überlebten jedoch den Brand. Wir führen im Jahr 2021 Anreicherungspflanzungen durch, um die verlorenen Arten wiederherzustellen.
    • San Felipe Bacalar B
      Ein weiteres verheerendes Feuer im Jahr 2020 betraf diesen Abschnitt (220 ha) des Naturschutzgebietes. Wir führen hier im Jahr 2022 Anreicherungspflanzungen durch.
    • San Felipe Bacalar C, D & E
      Im Jahr 2022 werden wir diese ehemalige 87ha große Kokosnussplantage wieder in einen natürlichen Wald zurückverwandeln.
    Flächen erkunden

    Das möchten Sie vielleicht auch noch wissen

    Die Las Americas-Grundstücke sind in Besitz von Plant-for-the-Planet. Die Grundstücke in San Felipe Bacalar gehören unserem Partner INIFAP, einer staatlichen land- und forstwirtschaftlichen Forschungseinrichtung. Mit ihnen haben wir uns für die Wiederherstellung des Naturschutzgebiets San Felipe Bacalar zusammengeschlossen. Im Rahmen dieser Partnerschaft übernimmt Plant-for-the-Planet in enger Abstimmung mit INIFAP die Renaturierung - und Pflegearbeiten der Bäume in den ersten drei Jahren nach der Pflanzung. INIFAP ist dann für den langfristigen Schutz der Wälder verantwortlich.

    Unser Ziel ist es, in Mexiko bis zum Jahr 2030 100 Millionen Bäume zu pflanzen. Das ist ein sehr ambitioniertes Vorhaben. Nicht alle diese Bäume sollen auf der Halbinsel Yucatán gepflanzt werden, sondern auch im Rahmen anderer Maßnahmen im ganzen Land. Die Flächen von Plant-for-the-Planet und seinen Partnern allein reichen nicht für all diese Bäume. Wir sind daher ständig auf der Suche nach weiteren Standorten, um unsere Arbeit weiter fortzusetzen.

    Zusätzlich zu unserer Arbeit auf der Halbinsel Yucatán arbeiten wir mit Partnern an der Wiederherstellung von Wald in Zentralmexiko (siehe unten). Je nachdem, wo sie am meisten gebraucht werden, werden Baumspenden an Plant-for-the-Planet einem dieser beiden Projekte zugewiesen.

    Wir sind außerordentlich dankbar für die Unterstützung durch alle Spender*innen und Unterstützer*innen, die es uns ermöglichen, diese Ökosysteme wiederherzustellen. Aufgrund der durch die Covid-19-Pandemie verursachten Verzögerungen und weil wir uns darauf konzentrieren wollen, die Vielfalt der gepflanzten Arten zu erhöhen und diese Ökosysteme bestmöglich wiederherzustellen, werden wir unsere Maßnahmen nicht so schnell wie ursprünglich geplant ausweiten. Deshalb gehen wir davon aus, dass heute gespendete Bäume möglicherweise erst Ende 2022 oder in der Pflanzsaison 2023 gepflanzt werden.

    Zahlen, Daten, Fakten herunterladen

    Projekt-Protokolle

    Um Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit zu geben, haben wir die täglichen Arbeitsberichte unseres Pflanzteams digitalisiert und die Lieferscheine, die die Setzlinge von der Baumschule zu unseren Pflanzflächen begleiten, zusammengestellt. Hier finden Sie auch eine Aufstellung über die Anzahl unserer Mitarbeiter*innen, die teilweise seit dem ersten Baum dabei sind, unsere Gebäude und Maschinen sowie eine Übersicht über weitere Kosten.
    Projektaufzeichnungen

    FAQ

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    Volcano Valley Wiederaufforstung bei Toluca

    Die Wälder in Mexiko, dem bevölkerungsreichsten Staat des Landes, sind durch die Zerstörung großer Waldflächen durch Abholzung, Waldbrände und durch Überweidung zunehmend bedroht. Schlechtes Management der natürlichen Ressourcen verschlimmert die Situation.

    Oft hat sich die Bodenqualität bereits so weit verschlechtert, dass eine natürliche Regeneration der Wälder nicht mehr realistisch ist. Nachhaltige Wiederaufforstung ist hier die letzte Option, um weitere Erosion zu verhindern, indem die schützende Vegetation erneuert und die Bodenfruchtbarkeit erhöht wird. So können die verbliebenen Wälder und ihre Ressourcen für die Zukunft gerettet werden. Mit diesem Ziel vor Augen vereinbarten Plant-for-the-Planet Mexico A.C. und PROBOSQUE, eine dem mexikanischen Umweltministerium zugeordnete Organisation, eine Kooperation im Bundesstaat México (Hauptstadt Toluca).

    Bis 2019 wurden bereits 2,8 Millionen Bäume gepflanzt. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die Aufforstung insgesamt 197 Teilflächen unterschiedlicher Größe umfasst, die alle in kleinen, meist ländlichen Strukturen bewirtschaftet werden. Davon sind 92 gemeinschaftlich bewirtschaftete Ejidos (insgesamt 1.913.775 Bäume), die restlichen Flächen verteilen sich auf Kleinbauern (619.925 Bäume) und Kooperativen (290.300 Bäume). Im Rahmen der Pflanzkooperation mit Plant-for-the-Planet erhalten sie nicht nur Unterstützung bei der Aufforstung selbst, sondern werden auch beraten, wie sie ihre Wälder pflegen und im Sinne einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung für die Zukunft sichern sowie als Ökosystem insgesamt schützen können.

    Alle wiederhergestellten Flächen sind zu Schutzgebieten erklärt worden. Bei der Auswahl der neu gepflanzten Bäume wurde darauf geachtet, dass eine Mischung aus einheimischen, für diesen Teil des Landes geeigneten Baumarten ausgewählt wurde. Dazu gehören verschiedene Kiefernarten, Agaven, eine Mimosenart und die mexikanische Zypresse. Sie fügen sich optimal in die noch vorhandenen Wälder ein und tragen so zum Erhalt der lokalen Artenvielfalt an sekundären Pflanzen und Tieren bei.

    Bis Ende 2020 haben wir zusammen mit Kleinbauern, die in Genossenschaften organisiert sind, weitere 1.500.010 Bäume gepflanzt und damit die Verantwortung für die Baumpflege auf viele Schultern verteilt.

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    Andere Pflanzprojekte

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    Malaysia
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    Ecuador
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    Costa-Rica